Unser Schulprogramm

Inhaltsverzeichnis

 


I. Pädagogischer Grundkonsens in unserer Schule
II. Leben und Lernen in unserer Schule
        1)  Unsere Lernumgebung  
        2) Vereinbarungen an unserer Schule  
             A) Erziehungsvereinbarungen von Eltern, Lehrern und Kindern  
             B) Unsere Schulordnung
       3) Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit
            A) Integration  
            B) Selbstständiges Lernen  
            C) Unser Schulcurriculum  
            D) Weitere wichtige pädagogische Prinzipien an unserer Schule  
            E) Leistungsmessung
       4) Gemeinsam auf dem Weg
           – Zusammenarbeit mit den Eltern
       5) Gemeinsam auf dem Weg
          – Zusammenarbeit mit Kindergarten, Kirche und Vereinen
        6) Besondere Einrichtungen an unserer Schule
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I. Pädagogischer Grundkonsens an unserer Schule
1.  Unsere Schule ist ein Ort, an dem sich alle wohlfühlen, mit Freude lernen und Kreativität entfalten können.
2.  An unserer Schule lernen die Kinder gemeinschaftsförderndes Verhalten und rücksichtsvollen Umgang mit anderen.
3.  Unsere Schule fordert u. fördert alle Kinder entsprechend ihrer individuellen Lernmöglichkeiten.
4.  An unserer Schule kann jedes Kind seine Stärken erfahren und seine Schwächen akzeptieren lernen und dadurch Selbstvertrauen entwickeln.
5.  Um unser Schulleben verwirklichen zu können, ist uns eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern  und allen anderen Beteiligten wichtig.
II. Leben und Lernen in unserer Schule
1) Unsere Lernumgebung
Eine angenehme Lernumgebung erfordert

 

  •     ein ruhiges Schulhaus

  •     saubere, schön gestaltete Klassenräume

  •     eine jahreszeitlich geschmückte Schule

  •     die Ausstellung von künstlerischen Arbeiten

  •     die Pflege der Blumen

  •     saubere Toilettenräume

  •     das Tragen von Hausschuhen in den Klassenräumen

  •     einen pfleglichen Umgang mit Mobiliar und Inventar

 

2) Vereinbarungen an unserer Schule
A) Erziehungsvereinbarungen von Eltern, Lehrern und Kindern
Damit sich alle in unserem “Haus des Lernens“ wohlfühlen können, gelten für Schüler, Eltern und Lehrer folgende Vereinbarungen:
  Wir sind freundlich und höflich.
Wir Eltern bemühen uns, allen Menschen mit Höflichkeit und Respekt zu begegnen. Dies möchten wir auch unseren Kindern vermitteln.
Wir Kinder bemühen uns, andere respektvoll zu behandeln.
Wir Lehrerinnen und Lehrer bemühen uns, den Menschen in unserer Schule mit Höflichkeit und Respekt zu begegnen und das auch den Kindern zu vermitteln.
  Wir schaffen gesunde Arbeitsbedingungen.
Wir Eltern achten darauf, unsere Kinder ausgeschlafen, mit angemessener Kleidung und gesundem Frühstück zur Schule zu schicken.
Wir Kinder achten auch in der Frühstückspause darauf, uns an die vereinbarten Regeln zu halten.
Wir Lehrerinnen und Lehrer achten darauf, Kindern ausreichend Zeit und Ruhe zum Frühstück zu geben.
Wir erinnern die Kinder daran, in der Pause gegebenenfalls ihre Jacken anzuziehen.
  Wir halten Kontakt zueinander und reden miteinander.
Wir Eltern nehmen bei Problemen Kontakt zur Lehrerin oder zum Lehrer auf und wollen im Gespräch sachlich und offen bleiben.
Wir Lehrerinnen und Lehrer nehmen bei Problemen Kontakt zu den Eltern auf.
Wir haben immer ein offenes Ohr für die Probleme der Kinder und wollen vertrauensvolle Gespräche führen.
Wir wollen mit Konflikten sachlich und ruhig gegenüber Kindern und Eltern umgehen. Konstruktive Kritik nehmen wir an.
  Die Schule soll pünktlich anfangen. Wir sorgen dafür.
Wir Eltern achten darauf, unsere Kinder pünktlich zur Schule zu schicken.
Wir verpflichten uns, unsere Kinder bei Krankheit zu Hause zu lassen und schnellstmöglich telefonisch in der Schule zu entschuldigen.
Wir Kinder trödeln nicht auf dem Schulweg und beeilen uns beim Umziehen. Wenn wir doch einmal zu spät kommen, entschuldigen wir uns.
Wir Lehrerinnen und Lehrer achten auch auf Pünktlichkeit.
  Wir vereinbaren Regeln und halten sie.
Wir Eltern vereinbaren Regeln mit unseren Kindern und bemühen uns um konsequente Einhaltung (z.B. Höflichkeit, Respekt vor fremdem Eigentum, Benehmen bei Tisch u.a. ). So fällt es unseren Kindern leichter, auch in der Schule Regeln zu akzeptieren und einzuhalten.
Wir Kinder bemühen uns im Unterricht, in der Pause und auf dem Schulweg alle vereinbarten Regeln einzuhalten und akzeptieren Konsequenzen, wenn wir sie nicht einhalten.
Wir Lehrerinnen und Lehrer erarbeiten mit den Kindern gemeinsame Regeln und unterstützen sie bei deren Einhaltung.
  Hausaufgaben ergänzen den Unterricht. Wir geben uns damit Mühe.
Wir Eltern achten darauf, dass unsere Kinder die Hausaufgaben regelmäßig, sorgfältig und vollständig erledigen.
Wir Kinder passen gut auf, wenn Hausaufgaben in der Schule erklärt werden. Wir schreiben die Hausaufgaben auf und erledigen sie zu Hause vollständig und geben uns dabei Mühe.
Wir Lehrerinnen und Lehrer versuchen, die Hausaufgaben altersgemäß zu gestalten. Wir bemühen uns, alle Hausaufgaben zu würdigen.
Wir akzeptieren, dass Kinder ihre Hausaufgaben nicht beenden, wenn ein Zeitlimit überschritten ist und Eltern eine entsprechende Mitteilung machen.
  Streitigkeiten sollen friedlich geregelt werden. Das geht uns alle an.
Wir Eltern bemühen uns, unsere Kinder dazu zu erziehen Konflikte durch Gespräche zu lösen.
Wir Kinder bemühen uns, Streit ohne Gewalt zu lösen.
Wir Lehrerinnen und Lehrer helfen mit, dass Gewalt – auch verbale – eingedämmt wird. Wir führen Gespräche mit Kindern und erarbeiten konkrete Vorschläge für Konfliktlösungen.
Lehrer und Eltern sind Vorbilder
 
  Kinder sollen Selbstvertrauen haben und selbstständig sein. Wir tragen dazu bei.
Wir Eltern interessieren uns für die Entwicklung unserer Kinder und versuchen, sie zur Selbstständigkeit und zu Selbstvertrauen zu erziehen, indem wir sie z.B.

 

  •     regelmäßige Aufgaben zu Hause übernehmen lassen

  •     ihre Schultasche nach und nach selbst packen lassen

  •     ihren Schulweg nach Möglichkeit selbst bewältigen lassen

  •     loben und zur Anstrengung ermutigen.

 

Wir interessieren uns für ihre Schulleistungen (wir unterschreiben z.B. Klassenarbeiten sofort) und suchen das Gespräch mit den Lehrern.
Wir Lehrerinnen und Lehrer bemühen uns, jedem Kind gegenüber fair zu sein. Wir nehmen Kinder ernst und vertrauen ihnen.
Wir versuchen, selbstentdeckendes Lernen durch freiere Formen (z.B. Wochenpläne, Erzählkreise, Projekte u.a.) zu fördern.
Uns ist immer bewusst, dass wir jedes Kind entsprechend seinen Begabungen und Fähigkeiten fördern müssen.
  Material ist wichtig für das gemeinsame Lernen. Wir kümmern uns darum.
Wir Eltern unterstützen unsere Kinder dabei, selbst auf vollständige Arbeitsmaterialien und den sorgfältigen Umgang damit zu achten.
Wir helfen ihnen ihr Arbeitsmaterial zu kontrollieren.
Wir Kinder bemühen uns Schuleigentum, eigene Sachen und Sachen der Mitschüler ordentlich zu behandeln.
Wir Lehrerinnen und Lehrer helfen mit, dass der Ranzen nicht zu schwer wird.
Wir helfen mit, dass Kinder sorgsam mit eigenem und fremdem Material umgehen.
  Unsere Schule geht uns alle an. Wir informieren uns und arbeiten mit.
 Wir Eltern nehmen Schule ernst und vermitteln dies auch unseren Kindern.
Wir verpflichten uns zur Zusammenarbeit mit der Schule, wir zeigen uns gesprächsbereit.
Wir nehmen regelmäßig an den Elternabenden teil und melden uns, wenn wir verhindert sind.

 

Wir Lehrerinnen und Lehrer informieren Eltern regelmäßig an Elternabenden, Elternsprechtagen und über Elternbriefe.
Schule soll Freude machen. Wir machen alle mit!
 
 
B) Unsere Schulordnung
Vorbemerkung
Das Zusammenleben vieler Menschen auf engem Raum erfordert gegenseitige Rücksichtnahme und die Vereinbarung fester Ordnungsregeln. Um den reibungslosen Ablauf des Schulbetriebes zu sichern, die Einrichtungsgegenstände zu schonen und Unfälle zu vermeiden, ist für uns alle, die wir dieses Haus benutzen, Schüler, Lehrer und Eltern, unumgänglich, die nachstehenden Regeln zur Kenntnis zu nehmen und auf ihre Befolgung zu achten.
a) Schulbeginn
Wir erscheinen pünktlich zum Unterricht, frühestens aber eine Viertelstunde vor Unterrichtsbeginn, sofern keine Ausnahmeregelung getroffen worden ist. Nach dem Aufschließen der Schule um 7.40 Uhr gehen alle Schülerinnen und Schüler in ihr Klassenzimmer (ziehen aber zuvor ihre Hausschuhe an) und richten ihren Arbeitsplatz her. Bis zum Eintreffen der Lehrkraft beschäftigen sich alle Kinder selbstständig und ruhig. Zum Nachmittagsunterricht um 14.15 Uhr ist das Schulhaus ab 14 Uhr geöffnet.
 
 b) Schulräume
Wir vermeiden zu lärmen und zu rennen, uns aus den Fenstern oder über das Treppengeländer zu lehnen, Schuleigentum oder das Eigentum von Mitschülern zu beschmutzen oder zu beschädigen. Die Räume der Turnhalle werden nur bei Anwesenheit des Lehrers betreten.
 
c) Pausenordnung
Große Pause:
Das Schulfrühstück wird grundsätzlich im Klassenzimmer eingenommen (9.30 – ca. 9.38 Uhr). Anschließend ist Bewegungspause (bis 9.55 Uhr) auf dem Schulhof.
Dabei ist zu beachten:
Jeder Schüler zieht seine Straßenschuhe an. Beim Hinausgehen hält jeder dem Nachkommenden die Tür auf!
Der Pausenhof befindet sich beim Haupteingang in den mit den Kindern besprochenen Grenzen. Bei Regen (wird durch ein Schild, das sich am Ende des Ganges im EG befindet, angezeigt) gehen alle Kinder in die Pausenhalle bzw. mit entsprechender Regenkleidung auch auf den Hof zw. Turnhalle u. Rathaus.
 
Es gibt 3 Pausenzonen:
Ballspiel-Zone:   markierte Fläche u. Wiese (Nicht erlaubt: Fußball bei ungünstiger Witterung u. Spiele mit harten Bällen)
Spiel-Zone:          vor dem Haupteingang
Ruhe-Zone:          beim Rondell
Der Pausenspiele-Wagen wird vom Pausendienst der Klasse 4 zu Beginn der großen Pause ins Rondell gestellt und am Ende der Aktivpause wieder aufgeräumt.
Alle Kinder sind anzuhalten, entweder am Anfang oder am Ende der Pause das WC aufzusuchen.
Darüber hinaus gilt: Toiletten sind keine Aufenthaltsräume.
Beim Klingeln um 9.55 Uhr räumen alle Kinder ihre benützten Spiele wieder auf und gehen unverzüglich in ihr Klassenzimmer zurück. Dabei ist wichtig, dass jeder seine Schuhe ausklopft, bevor er das Schulhaus betritt.
Aktivpause
Die für die große Pause aufgestellten Regeln gelten auch für die Aktivpause.
d) Schulschluss
Die Schüler verlassen ohne Eile und ohne zu rennen das Schulgebäude und das Schulgelände. Vor dem Verlassen der Klassenzimmer sorgt jeder für Ordnung. Buskinder sammeln sich an der Bushaltestelle. Sie stellen sich in einer Reihe hinter dem Absperrgitter auf. Drängeln und Schubsen ist strengstens untersagt!!
e) Aufsicht
Die Lehrer bleiben in der Frühstückspause (von 9.30 bis 9.38 Uhr) in ihrer Klasse. Die Pausenaufsicht begibt sich anschließend auf den Pausenhof.  Die Pausenaufsicht nach der 4.  Stunde (von 11.30 – 11.40 Uhr) hat zusätzlich Busaufsicht für die Fahrschüler. Nach dem Klingeln zum Stundenbeginn obliegt die Aufsicht der unterrichtenden Lehrkraft. Sie übt sie aus, bis die Schüler nach dem Ende der Stunde bzw. der Frühstückspause den Raum und den Flur verlassen haben. Eventuell notwendige zusätzliche Pausen für jüngere Schüler beaufsichtigt die unterrichtende Lehrkraft selbst. Am Nachmittag ist sie ebenfalls allein für die Aufsicht verantwortlich.
f) Schulweg
Die Umgebung der Schule weist besondere Gefahrenpunkte auf, auf die im Unterricht und in Elternabenden regelmäßig hingewiesen wird. Für das Verhalten ihrer Kinder auf dem Schulweg sind jedoch die Erziehungsberechtigten allein verantwortlich. Auf Beschluss der Schulkonferenz ist es erst ab Klasse 4 nach der Radfahrprüfung  erlaubt, mit dem Fahrrad zur Schule zu kommen. Die Eltern achten auf die verkehrsgerechte Ausrüstung des Rades.
 
 
3) Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit
 
A) Integration
An der Grundschule in Attenweiler gibt es seit dem Schuljahr 2004/2005 ein Integratives Schulentwicklungsprojekt (ISEP ). Darin werden 2 Kinder mit besonderem pädagogischen Förderbedarf in einer Grundschulklasse unterrichtet. Jedes Kind wird nach seinem eigenen Lernvermögen gefördert und individuell nach den Bildungsplänen der Grundschule und Sonderschule unterrichtet. Zieldifferentes Lernen, offene Unterrichtsformen und das 2-Pädagogen-Prinzip sind wichtige Grundlagen des Unterrichts. Die integrative Erziehung eröffnet behinderten wie nicht behinderten Kindern gemeinsame Erlebnisse und Erfahrungen und fördert so das gegenseitige Verständnis. Die Schülerinnen und Schüler lernen dadurch, dass Menschen unterschiedlich sind und das auch sein dürfen. Der Lernerfolg im sozialen und emotionalen Bereich ist groß, da sie tagtäglich den Umgang mit Kindern, die mehr Zeit brauchen, erleben und akzeptieren lernen.
 
Grundsätzliche Rahmenbedingungen:
Folgende Voraussetzungen sind für eine Umsetzung notwendig:
·         gemeinsames Mittragen aller LehrerInnen
·         räumliche Voraussetzungen
·         Zustimmung der Schulkonferenz und des Schulträgers
·         sonderpädagogische Unterstützung
·         Richtgröße für Integrationsklasse: 20 Kinder (16+4)
·         bei Bedarf Unterstützung durch Kreissozialamt
·         Bereitschaft der betroffenen Eltern zur Mitarbeit
·         Unterstützung durch Förderverein
 
Organisatorische Überlegungen:
Folgende Bereiche müssen beachtet und abgeklärt werden:
·         Aufgabenverteilung GS-LehrerInnen/ SonderschullehrerInnen
·         Eingliederungshilfen
·         Besprechungszeiten/Absprachen
·         Unterrichtsplanung
·         Vertretungen bei Krankheit/Fortbildung
·         Durchführung der Elternabende/Elterngespräche
·         Diagnostik
·         Förderpläne
·         Dokumentation
·         Unterstützung bei  – Sport
– Pause
– Gang aufs WC
                                         – Außerschulischen Veranstaltungen
·          Begleitung der LehrerInnen (z.B. durch Supervision)
·         Schulung der LehrerInnen
– Unterrichtsmethoden  (z.B. Teamteaching)
– Spezifische Arbeitsweisen
 
Pädagogische Überlegungen:
Folgendes muss im Vorfeld überlegt und geklärt werden:
·         zieldifferenter Unterricht
·         offener Unterricht/Differenzierung innerhalb der Klasse/vorbereitete Lernumgebung
·         Aufbau eines Helfersystems
·         Unterricht im Klassenverbund
(Aufgabenerledigung auch in Teilgruppen ohne räumliche Trennung
·         Elternarbeit
·         soziales Lernen (Toleranz der Sonderrolle)
·         Thematisierung des Andersseins
                        (z.B. als Schulprojekt am Anfang des Schuljahres)
Beitrag zur Schulentwicklung:
Stellenwert des ISEP’s für die Weiterentwicklung unserer Schule
·         Gewinn für alle Kinder (normaler Umgang mit Anderssein)
·         Förderung von Toleranz und Verständnis
·         Sensibilisierung auch für andere Randgruppen
·         Austausch mit anderen sonderpädagogischen und sozialen Einrichtungen
·         Veränderung der Unterrichtsgestaltung, Unterrichtskultur
·         Förderung/Differenzierung für alle Kinder
B) Selbstständiges Lernen
Niemand bestreitet heute ernsthaft die Notwendigkeit, dass Schülerinnen und Schüler selbstständig und zunehmend selbstverantwortlich lernen. Deshalb hat die Förderung der Methodenkompetenz einen hohen Stellenwert an unserer Schule.
Unser Ziel:
Die Kinder erarbeiten mit ihren unterschiedlichen Lebenserfahrungen und somit auch unterschiedlichsten Lernvoraussetzungen in einer anregenden Lernumgebung ihre vorgegebenen Lerninhalte selbstständig. Durch die praktizierten offenen Unterrichtsformen wird das Lernen optimiert, da sich die Kinder individuell und aktiv mit dem Lerngegenstand auseinandersetzen und ihn dadurch verinnerlichen. In freien Arbeitsprozessen lernen die Kinder Fantasie, Kreativität und soziale Verhaltensweisen zu entwickeln, Ordnungssysteme kennen, zu schätzen und einzuhalten, sowie ihre Zeit sinnvoll einzuteilen.
1) Gründe für selbstständiges Lernen
a) Veränderte Schüler
Kinder und Jugendliche von heute sind anders als früher. Über die negativen Entwicklungen wird oft geklagt: Die Schülerinnen und Schüler wüssten und könnten weniger als früher, sie könnten sich weniger konzentrieren, seien regelloser, aggressiver und weniger anstrengungsbereit als früher. Auf der anderen Seite attestieren Forschungsergebnisse Kindern und Jugendlichen von heute größeren Individualismus, der zu wachsender Heterogenität in der Klasse führt, gewachsenes Selbstvertrauen und u.a. eine Reihe "neuer" Kompetenzen und Kenntnisse.
Selbstständiges Lernen ist eine sinnvolle Möglichkeit, den veränderten Kindern und Jugendlichen besser gerecht zu werden.
b) Erlernen von Schlüsselqualifikationen
Die Beherrschung von Schlüsselqualifikationen wird heute bereits regelmäßig in Stellenanzeigen gefordert. Die mangelnde Beherrschung eben dieser wird von Seiten der Wirtschaft fast so sehr beklagt wie die unzureichende Allgemeinbildung der Schulabgänger.
Die überlebensnotwendigen Schlüsselqualifikationen, deren Training im traditionellen Frontalunterricht zu kurz kommen, sind:
·        Selbstständig Probleme zu lösen, statt vorgegebene Antworten auswendig zu lernen,
·        kompetente Fragen stellen zu können, statt ausschließlich Fragen zu beantworten,
·        der Mut, Fehler zu machen, statt diese ängstlich zu vermeiden,
·        mit anderen erfolgreich zu kooperieren, statt sich als Einzelkämpfer abzustrampeln,
·        mit anderen erfolgreich zu kommunizieren, statt ihnen ängstlich aus dem Weg zu gehen.
Selbstständiges Lernen bietet von der Lernmethode her geeignete Voraussetzungen zum Erwerb dieser Schlüsselqualifikationen.
c) Mehr lernen
Alle aktuellen Untersuchungen zeigen, dass Ergebnisse schulischen Lernens unbefriedigend sind. Das nach wie vor zentrale Anliegen von Schule, das Können und Wissen von Schülerinnen und Schülern zu fördern, wird bei weitem nicht in dem Maße erreicht, wie es versucht wird.
Nach wie vor aber heißt der am häufigsten benutzte Weg:  Alle Schüler machen zur gleichen Zeit das Gleiche, im Unterricht redet immer nur einer, alle lernen immer dasselbe.
Formen des selbstständigen Lernens sind erfolgversprechende Wege dahin, dass Schülerinnen und Schüler mehr lernen, besser lernen, mehr behalten, mehr wissen und können und Gelerntes besser anwenden können.
d) Burnout
Selbstständiges Lernen ist ein erfolgreiches Mittel gegen Burnout. Bei allen gut gemachten Formen des selbstständigen Lernens braucht der Lehrer zunehmend weniger als Disziplinator in Erscheinung zu treten, als derjenige, der jederzeit alle und alles im Griff hat. Selbstständiges Lernen liegt deshalb nicht allein im Interesse der Lernenden, sondern genauso im Interesse der Lehrerinnen und Lehrer!
2) Merkmale selbstständigen Lernens:
·        Schüler arbeiten weitgehend selbstständig –  d.h. ohne die direkte Instruktion der Lehrkraft.
·        Sie können aus mehreren Lernangeboten auswählen.
·        Sie arbeiten gleichzeitig an unterschiedlichen Aufgaben.
·        Die Lernaufgaben sind interessen- und leistungsdifferenziert.
·        Die Aufgaben werden allein, zu zweit oder in kleinen Gruppen bearbeitet.
·        Ergebnisse können mit Hilfe von Lösungsblättern selbst oder gegenseitig zu zweit korrigiert werden.
3) Methoden des selbstständigen Lernens:
a) Offener Unterricht
Im Offenen Unterricht ist das selbstständige Lernen durchgängiges Unterrichtsprinzip. Es bezieht sich also nicht bloß auf den Bereich des Übens und Lernens, sondern beispielsweise auf die selbstständige Erarbeitung von Inhalten durch forschendes und entdeckendes Lernen und die Einbeziehung außer-schulischer Lernorte.
b) Projektunterricht
Im Projektunterricht steht ebenfalls der Realitätsbezug des Lernens im Vordergrund sowie das Lernen mit Kopf, Herz und Hand. Die Ergebnisse eines Projekts sind anfassbare Produkte, beispielsweise Themenhefte, Plakate oder Spiele.
c) Werkstattunterricht
Im Werkstattunterricht bearbeiten die Schülerinnen und Schüler selbstständig unterschiedliche Aspekte eines übergreifenden Themas. Dadurch, dass einzelne Schüler Experten für bestimmte Bereiche sind, spielt der Gedanke "Schüler als Lehrende" hier eine wichtige Rolle.

 


d) Stationenarbeit
Stationenlernenist eine weitere Form des selbstständigen Lernens. Nach dem Prinzip des "Zirkeltrainings" laufen die Schülerinnen und Schüler nacheinander verschiedene vorbereitete Lernstationen an. Ein Stationenbetrieb ist eine vorbereitete Lernumgebung, die aus ca. 5 – 15 Lernstationen mit Aufgaben und Materialien zu einem vorgegebenen Thema besteht. Die einzelnen Stationen sind von der Sache her strukturiert. An den Stationen können die Kinder aktiv und selbstständig die vorgegebenen Aufgabenstellungen bearbeiten. Sie können ihr Lern- und Arbeitstempo innerhalb des gegebenen Rahmens selbst bestimmen und aus einem Überangebot auswählen. Es gilt aber auch, Pflichtaufgaben zu lösen. Diese sollen Grundkenntnisse vermitteln. Lösungsblätter zu den Aufgaben an den Stationen ermöglichen Selbstkontrollen.
e) Wochenplan
In den Wochenplänen sind Aufgaben zur selbstständigen Arbeit formuliert.
Wochenplanarbeit umfasst einen vom Lehrer vorgegebenen Pflichtteil, der innerhalb eines begrenzten Zeitraumes, in der Reihenfolge der Bearbeitung variabel, verbindlich erledigt werden muss. Diese Pflichtaufgaben werden vom Lehrer dem Leistungsvermögen der Schüler gemäß, differenziert gestellt. Ein weiterer wichtiger Teil des Wochenplans ist der freiwillige Aufgabenbereich.
f) Arbeit mit PC und Internet
Neben traditionellen Arbeitsmitteln wie Buch oder Arbeitsheft werden an unserer Schule auch Computer als Arbeitsmittel im Unterricht eingesetzt.
Es gibt in allen Klassen ”Medienecken” mit 4 vernetzten Computern, die alle auch Zugang zum Internet haben. Diese werden für die Textverarbeitung und –gestaltung verwendet, aber auch für Lernprogramme wie z.B. Budenberg oder Lernwerkstatt und nicht zuletzt auch zur Informationsbeschaffung über das Internet.
 Der Einsatz des Computers führt weg vom lehrerzentrierten Unterricht und streng organisierten Frontalunterricht hin zum projektorientierten Arbeiten, womit Selbsttätigkeit und Selbstständigkeit der Schüler gefördert werden. Die Schüler üben und wenden an, entdecken und erkunden im handlungsorientierten Unterricht. Die Kinder sitzen selten alleine vor einem Computer. Sie arbeiten meist in kleinen Gruppen, sprechen sich ab und helfen einander. Der Computer dient hier als Werkzeug, wobei der Lehrer zurücktritt in die Rolle des Organisators und Helfers.
Zu folgenden Arbeitsphasen setzen wir den Computer ein:

 

  • Spezielle Förderung der Schüler

  • Wochenplanarbeit

  • Differenzierung

  • Informationssuche

  • Fremdsprachenunterricht

 

C) Unser Schulcurriculum
Im Zeitraum eines Schuljahres führen wir an unserer Schule drei verschiedene Projekte durch. In einem zu Beginn des Schuljahres festgelegten Zeitraum (drei Tage bis max. eine Woche lang) arbeiten dabei Kinder, Lehrer und ggfs. Eltern im Unterricht projektorientiert zu einem Oberthema (klassenübergreifend oder im Klassenverband).
Alle Beteiligten bereiten – wenn möglich gemeinsam – das Projekt vor, führen es durch und werten es aus. Am Ende findet in der Regel eine allen Interessierten zugängliche Präsentation der Ergebnisse aus dem Projekt statt.
D) Weitere wichtige pädagogische Prinzipien an unserer Schule
Morgenkreis
Wir beginnen die Woche in jeder Klasse im Sitz- oder Stehkreis. Dieser Morgenkreis gehört für die Kinder dazu, sich in der Gemeinschaft der Klasse

 

  • zu begrüßen

  • gemeinsam ein Lied zu singen oder zu musizieren

  • ein Morgengebet zu sprechen,

  • eine Geschichte zu erzählen

  • von Erlebnissen zu berichten,

  • sich mitzuteilen

 

und dabei

 

  • eigene Wünsche und Gefühle auszusprechen

  • an Äußerungen der anderen Anteil zu nehmen

  • für eigene Probleme einen Zuhörerkreis zu finden

  • reden und zuhören zu lernen.

 

Rhythmisierung des Vormittages
< der Unterrichtvormittag hat 3 Blöcke
< flexibler Stundenplan (außer Fachunterricht)
< gemeinsames Pausenvesper (nach der 2. Stunde um 9.30 Uhr), anschließend
< Aktivpause (ca. 20 min)
< Zweite Aktivpause (nach der 4. Stunde um 11.30 Uhr; Dauer 10 min)
< Bewegungsspiele in den Aktivpausen (versch. Spielgeräte stehen in einem “Pausenwagen“ zur
  Verfügung)
 
Förderunterricht
Für unsere Schüler bieten wir – vorausgesetzt das Amt für Schule und Bildung weist entsprechende Lehrerdeputatsstunden zu – für jede Klasse eine Unterrichtsstunde als Förderunterricht an. Er wird in der Hauptsache in den Fächern Deutsch und Mathematik erteilt und kommt allen Schülern zu Gute.
Hausaufgaben
Hausaufgaben sollen die Arbeit in unserer Schule ergänzen. Sie sollen der Übung und Vorbereitung dienen, indem sie
·      das im Unterricht Erarbeitete festigen und sichern
·      Gelegenheit zum selbstständigen Üben bieten
·      zum selbstständigen Arbeiten überhaupt hinführen.
Die Lehrer wollen auch an den Hausaufgaben ablesen, inwieweit die erarbeiteten Lerninhalte verstanden und verinnerlicht wurden. Das ist allerdings nur möglich, wenn das einzelne Kind seine Hausaufgaben selbständig, ohne fremde Hilfe, gemacht hat. Nimmt man dem Kind die Aufgaben aus der Hand, so wird es bald bei jeder Aufgabe Hilfe nötig haben.  Durchsehen der angefertigten Hausaufgaben sollte angeboten werden. Das Kind ist jedoch immer zur Selbstkorrektur aufgefordert, denn Fremdkorrektur durch Eltern führt zur Abhängigkeit.
Wir sind darum bemüht, die Hausaufgaben im Allgemeinen so zu bemessen, dass ein Kind sie im 1. und 2. Schuljahr in insgesamt 30 Minuten und im 3. und 4. Schuljahr in insgesamt höchstens 60 Minuten erledigen kann. Kann ein Kind trotz konzentrierten Arbeitens im vorgesehenen Zeitraum nicht fertig werden, so sind wir der Meinung, dass die Eltern ihre Kinder ihre Arbeit abbrechen lassen sollten. Der Fachlehrer sollte darüber informiert werden.
An unserer Schule können auch Aufgaben zur Erkundung, zum Sammeln von Material und von Informationen, Beobachtungen oder Versuche als Hausaufgaben gestellt werden. Sie sollen der Vorbereitung des Unterrichts, der Motivation und Interessenweckung dienen. Hierbei ist direkte, kooperative Elternhilfe ausdrücklich erwünscht.
Wir sind darüber hinaus überzeugt davon, dass regelmäßiges und sorgfältiges Anfertigen von Hausaufgaben mit dazu beiträgt, dass jeder einzelne Schüler zunehmend pflichtbewusster wird. Dabei ist sicher, je größer die Unterstützung durch die Eltern hinsichtlich dieser gemeinsamen Erziehungsaufgabe gegeben ist, desto konfliktfreier gestaltet sich auch die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder in Bezug auf deren Wert- und Sinnorientierung.
E) Leistungsmessung
Auf Beschluss der Gesamtlehrerkonferenz vom 22. März 2005 gelten in den Fächern DEUTSCH, MATHEMATIK und Mensch, Natur und Kultur (MeNuK nur in Kl. 3 u. 4) folgende Vereinbarungen:
a) Notengebung in Klasse 2
Im 1. Halbjahr (noch keine Noten; am Ende des Schulhalbjahres gibt es statt einer Halbjahresinformation ein protokolliertes Beratungsgespräch)
Im 2. Halbjahr
DEUTSCH
·        insgesamt 8 Diktate im ganzen Schuljahr  (Lernwörtergeschichten), davon 5 Diktate benotet
(bis zur Note 4 pro Fehler 1/2 Note Abzug;  ab Note 4 den Maßstab schwächen!)
Endnote im Zeugnis:            

 

20%  Diktat
   20%  Sprachkunde
   20%  Lesen
   20%  Schreiben und Gestalten
   20%  Mündliche Note
Die im 2. Halbjahr vorgesehene PRÄSENTATION fließt in die Teilbereiche LESEN und SCHREIBEN UND GESTALTEN mit ein.
MATHEMATIK­
4 – 5 Klassenarbeiten (im 2. Halbjahr)
       (Zusätzl. Kopfrechen- u. Blitztests zählen wie eine Klassenarbeit)                       

 

    
    
    
    
Lernkontrollen aus Mathebuch:
 halbe Punktzahl:  Note 5
 

 

 
    
    
Mit Zusatzaufgaben:
halbe Punktzahl:  Note 4
 
 

 

 

 

 
 Im Schulbericht:        Heftführung, Hausaufgaben u. Erläuterungen wie "gut" oder "schlecht" eine Note ist (z.B. die Note 3 bei 3,4: Die Leistungen im Fach Mathematik sind schwach befriedigend)
b) Notengebung in den Klassen 3 und 4
     Leistungsbewertung
 DEUTSCH:         1)  Zusammensetzung der Zeugnisnote  aus:
                                      SPRECHEN                                             10%
LESEN/UMGANG MIT                                       10%
TEXTEN UND MEDIEN                               10%
                   SCHREIBEN Texte schreiben                 
                                         Rechtschreiben                  30%
                                                   (davon 2/3 Diktate u. 1/3 freies Schreiben u. Abschreiben)
SPRACHBEWUSSTSEIN ENTWICKELN         20%
2)    Bewertung von Diktaten:
Bei leichteren Diktaten:                  15% der Wörter falsch:  Note 6
Bei schwierigeren Diktaten:          20% der Wörter falsch:   Note 6
3)      Anzahl der Arbeiten:                 
10 schriftliche Arbeiten, davon 5 Aufsätze (im Schuljahr)
MATHEMATIK:
1)      Anzahl der Arbeiten
mind. 8 schriftliche Arbeiten (im Schuljahr)

 

    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    
    

 

2)      Bewertung:
         Durchschnitt aller Blitztests                       1 LZK
    Durchschnitt aller LZK’s                               1 KA
Wichtig: Die Hälfte aller Punkte ergibt immer die Note 4
                MENSCH, NATUR und KULTUR (MeNuK):
                                      Anteil der Leistungen in den einzelnen Fächer:
                                                               Heimat- u. Sachunterricht (HuS):                        50%
                                                               Bildende Kunst/Textiles Werken (BK/TW): 25%
                                                               Musik (Mu):                                        25%
 
c) Zeugnisse
Am Ende des 1. und 2. Schuljahres erhalten die Schüler unserer Schule einen SCHULBERICHT. Mit allen Eltern der Zweitklässler wird zum Schulhalbjahr ein protokolliertes Elterngespräch geführt. Im 3. und 4. Schuljahr gibt es neben dem Zeugnis zum Ende des Schuljahres zusätzlich eine Halbjahresinformation.
4) Gemeinsam auf dem Weg – Zusammenarbeit mit den Eltern
 Wir sehen in der Information unserer Partner im Erziehungs- und Bildungsprozess, der Eltern,  eine wichtige Aufgabe. Deshalb gibt es an unserer Schule:
Elternsprechtage
In  jedem Schulhalbjahr wird an unserer Schule mindestens ein Elternsprechtag für jede Klasse durchgeführt. Die Termine dazu werden in der Schulkonferenz beraten und festgelegt. Sie werden im Jahresplan unserer Schule veröffentlicht. In Einzelgesprächen kann dann beispielsweise über das Arbeits- und Sozialverhalten, über Lernfähigkeit, Leistungsbereitschaft, Interessen, Konzentrationsfähigkeit, Sprachkompetenz, Neigungen und Fähigkeiten des Kindes und über individuelle Fördermöglichkeiten informiert, gesprochen und beraten werden. Über die Sprechtage hinaus gibt es immer die Möglichkeit, dringend notwendige Einzelgespräche mit den Lehrerinnen zu vereinbaren.     
 
Informationsabende
Für die Eltern der Schulanfänger gibt es vor der Einschulung einen Informationsabend. An diesem Abend legt die künftige Klassenlehrerin/der zukünftige Klassenlehrer ihr/sein pädagogisches Konzept dar, stellt Bücher und andere Lernmittel des 1. Schuljahres vor und nennt Arbeitsmittel (Hefte, Mappen, Stifte, etc.), die von den Schulneulingen benötigt werden. Die Eltern haben in dieser ersten Versammlung auch Gelegenheit, alle Fragen zu stellen, die ihnen auf den Nägeln brennen. Es gibt darüber hinaus die Möglichkeit, sich gegenseitig kennen zu lernen. Zum Schluss gibt es noch die Hinweise zum organisatorischen Ablauf des Tages der Einschulung.
Jeweils nach den Weihnachtsferien werden die Eltern der Klasse 4 zu einem Informationsabend über weiterführende Schulen eingeladen. Die Schulleiter von HAUPTSCHULE, WERKREALSCHULE u. GYMNASIUM stellen den Eltern die weiterführenden Schulen vor. Sie geben Hinweise zu den Fächern und den entsprechenden Stundentafeln und erläutern die jeweiligen Voraussetzungen, Anforderungen und Ziele.
Beratungsgespräche
Im Allgemeinen gilt der Grundsatz, dass der jeweilige Klassenlehrer auch Beratungslehrer für die Schüler bzw. deren Eltern ist. Jeder Lehrer erfüllt im Rahmen seiner Beratungskompetenz gemeinsam mit der Schulleitung Aufgaben zur Beratung der Eltern
·      über Bildungsangebote und Schullaufbahnen
·      bei besonderen Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten, bei präventiven und fördernden Maßnahmen sowie der Vermittlung diagnostischer und therapeutischer Hilfe
·      bei der Einleitung des Verfahrens zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs
Ein Verfahren zur sonderpädagogischen Förderung wird erst eingeleitet, wenn alle möglichen  Fördermaßnahmen unserer Schule ausgeschöpft worden sind, das Ziel der Schule aber nicht erreicht werden kann. Das Gutachten unserer Schule wird dazu umfangreich und fundiert abgefasst und enthält den Nachweis intensiver Fördermaßnahmen.
Individuelle Beratungen zur Schullaufbahn führen wir insbesondere für die Schüler und Eltern der 4. Jahrgangsstufe nach den Halbjahreszeugnissen durch, denn der Übergang zu einem bestimmten Schultyp einer weiterführenden Schule ist für die Schüler zukunftsbedeutsam und bedarf sorgfältiger Überlegungen und Vorbereitung. Die Einschätzung der Klassenkonferenz mit einer intensiven Erörterung der Individuallage jedes einzelnen Schülers und ein sich daraus ergebendes Votum mit soliden Begründungsnachweisen unterstützt die beratende Stellung des Klassenlehrers.
Darüber hinaus haben Eltern die Möglichkeit, sich an den Aktivitäten des Schullebens zu beteiligen:
Mitarbeit durch Unterstützung im Schulleben

 

    im Elternbeirat

 

    als Lehrbeauftragte

 

    in der Schülerbücherei

 

    bei der Installation, Instandhaltung oder Erneuerung der Schüler-Computer

 

    als Experten und Sachkundige für bestimmte Themen und Projekte

 

    für handwerkliche Tätigkeiten

 

    als Begleitung bei Ausflügen

 

    bei der Organisation von Festen

 

    bei der Mitgestaltung von Theateraufführungen und Klassenausflügen

 

    als Hilfe und Unterstützung bei Klassen- u. Schulveranstaltungen

 

5) Gemeinsam auf dem Weg – Zusammenarbeit mit Kindergarten, Kirche und Vereinen
a) Kooperation Grundschule –  Kindergarten
o       Runder Tisch: Schulleiter – Kooperationslehrerin – Leiterinnen der beiden Kindergärten Attenweiler u. Rupertshofen (im Oktober)
o       Regelmäßiger Besuch der Kooperationslehrerin in den beiden Kindergärten (3 x im Schuljahr)
o       Durchführung der DIFFERENZIERUNGSPROBE (nach Breuer-Weuffen)
o       Hospitation (u. anschl. Gespräch) der Erzieherinnen in der 1. Klasse der GS
o       Teilnahme der Schulanfänger an Veranstaltungen der GS (z.B. an der Sinnesolympiade)
o       Besuch der Schulanfänger (2 h) in der 1. Klasse
o       Info-Abend für die Eltern der Schulanfänger
b) Kooperation Grundschule – Evangelische/Katholische Kirche
o       Jeden Mittwoch in der 1. Stunde SCHÜLERGOTTESDIENST
o       Ökumenischer Einschulungs- und Abschlussgottesdienst
o       gemeinsam gestaltete Schülergottesdienste
o       Krippenspiel beim Seniorennachmittag
c) Kooperation Grundschule – Vereine
o       Musikverein Attenweiler:                     – Flöten ab Kl. 1
                                                           – Vorstellung von Holz- und Blechblasinstrumenten
o       TSV Attenweiler:                               – Kinderturngruppe
           – Gemeinsame Anschaffung von Sportgeräten

 


6) Besondere Einrichtungen an unserer Schule

 

    Schülerpatenschaft  (Klasse 4 für die Erstklässler)

 

    Einschulungsfeier

 

    Schülerbücherei

 

    Bücherausstellung (im Oktober)

 

    Autorenlesung

 

    Sinnesolympiade

 

    Adventsfeiern

 

    Orff-AG  (für Klasse 4)

 

    Krippenspiel (mit Instrumentalbegleitung)

 

    Schülerfasching

 

    Theaterveranstaltung (oder Theaterbesuch)

 

    Bundesjugendspiele (in Kooperation mit den beiden Sportvereinen)

 

    Flötenausbildung (in Kooperation mit dem Musikverein Attenweiler)

 

    Jahresabschlussfeier (mit Verabschiedung der Viertklässler)

 

    Förderverein

 

                                                                                                                            
                                                                                                                                                                    
Das Schulprogramm wurde auf der 2. Schulkonferenz/Elternbeiratssitzung gemeinsam besprochen und tritt damit mit der Fassung vom 20. März 2007 in Kraft.